Montag, 8. März 2010

Wasserbetten: Eine Technikübersicht

Bei Wasserbett-Techniken unterscheidet man von verschiedene Varianten. Es gibt die Softside-, Hartside-, Leichtgewicht-, Niveau- und Masterpiecevarianten. Eine weitere Variante sind Split-Softsidesysteme. Es werden auch höhenverstellbare Wasserbetten angeboten. Zu den Sondervarianten gehören die Gelbetten und Schlauchsysteme.
Hardside-Wasserbetten waren die ersten Systeme auf dem Markt. Hier reicht der Wasserkern bis zum Bettrahmen, wodurch auch große Personen auf der Wasserfläche ruhen, allerdings kann man diese Matratzen nur in speziell dafür gefertigte Bettrahmen einsetzen. Des Weiteren weisen sie einen geringeren Ein- und Ausstiegskomfort auf, da man auf einer harten Kante sitzt. Deshalb werden Hardsider heute kaum noch angeboten.
Softside-Betten besitzen einen wärmeisolierenden Schaumstoffrahmen, der die haltende Funktion vom Hardside-Bettrahmen übernimmt. Der Softsider ist deshalb unabhängig von einem Bettgestell aufstellbar und in fast jedes Gestell, auf einem entsprechenden Sockel ruhend, Einbau bar. Der Schaumstoffrahmen soll ein angenehmeres Ein- und Aussteigen ermöglichen. Im Split-Softsidesystem wird die Schaumumrandung an der Außenseite horizontal geteilt, um die Matratze nicht mehr so dick erscheinen zu lassen. Das Beziehen des Bettes wird dadurch vereinfacht und man kann auf extra hohe Bettlaken verzichten.
Bei der Leichtgewichtvariante hat es eine geringere Füllhöhe und ist somit leichter. Sie dient zur Auflage auf konventionelle Matratzen und bei m Niveausystem wird der Wasserkern mit einem Ausgleichstank ausgestattet für verschiedene Benuzer-gewichte. Das Masterpiece-System ist mit einem gepolstertem Möbelrahmen ausgestattet. So sind die Vorteile der Hartside- und Softside in sich vereint. Das Gelbett ist Theoretisch ein Wasserbett, dem ein Granulat beigefügt wird, so dass je nach Wunsch eine dünn- oder dickflüssige Gel-Masse hergestellt werden kann, die sich auch nachträglich ändern lässt. Beim Schlauchsystem handelt es sich um Wasserbetten mit eingeschränktem Verdrängungseffekt. So kann das Bett leichter transportiert werden z.B. beim Umzug.
Eintrag zu Wasserbetten auf Wikipedia

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